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Berichte 2018

Saison-Eröffnungstour 2018 des Veloclub Baar-Zug 

Ein stahlblauer und wolkenloser Himmel erwartete die knapp 30 anwesenden Mitglieder des Veloclub Baar-Zug, als sie sich am Samstag, 24. März 2018, um 10.00 Uhr auf dem Arena-Platz vor der Bossard-Arena in Zug zur traditionellen Saison-Eröffnungstour 2018 besammelten. Die Temperatur war mit ca. 7 Grad frühmorgens zwar noch etwas frisch, im Verlaufe des Tages sollte das Thermometer jedoch noch auf angenehme 12 Grad ansteigen.

Nach einer lockeren Begrüssung und der allgemeinen Orientierung über den erwarteten Tagesverlauf, machten sich die RadsportlerInnen - aufgeteilt in drei Gruppen - jeweils auf ihren Weg. Die Mountainbike-Kids-Gruppe begab sich der schönen Lorze entlang Richtung Baar und Höllgrotten. Die Tour der erwachsenen Mountainbikefahrer führte in den nahen Kanton Zürich in das abwechslungsreiche Albisgebiet und die Gruppe der RennvelofahrerInnen fuhr immer in der Nähe der Reuss entlang abseits des Strassenverkehrs ins schöne Städtchen Bremgarten. Nachdem gegen 13.15 Uhr alle Vereinsmitglieder ohne irgendwelche Zwischenfälle wiederum in Zug zurück waren, genoss man draussen im Garten des Restaurant Brandenberg eine wohlverdiente Erfrischung und Verpflegung.

 

Baarer Velobörse 2018 des Veloclub Baar-Zug

 Am Samstag, 14. April 2018, fand auf dem Areal des Schulhauses Marktgasse die Baarer Velobörse 2018 des Veloclub Baar-Zug statt. Bei schönstem Frühlingswetter konnte man von 08.00 bis 11.00 Uhr sein Fahrrad zum Verkauf vorbeibringen. Die vielen interessierten KäuferInnen nutzten dann daraufhin bis um 14.30 Uhr die Möglichkeit, sich aus dem sehr grossen und vielseitigen Angebot ein Velo für kommende tolle Ausfahrten zu erwerben. Ob klein ob gross, ob jung ob alt: Es hatte wirklich für alle etwas Passendes dabei. Gleich neben dem Fahrradpark war es zudem möglich am neu ergatterten Zweirad einen Gratis-Velocheck durchführen zu lassen oder sich bei einem erfrischenden Getränk und einer feinen Grillwurst etwas zu verpflegen. Und wie jedes Jahr erfreute sich auch der Stand der Baarer Halle 44 sehr grosser Beliebtheit, an dem nicht mehr gebrauchte Fahrräder für einen guten Zweck für Menschen in Afrika unentgeltlich abgegeben werden konnten.

 

Rennvelowochenende Saanenland, 29. Juni bis 1. Juli 2018

Am Freitag 29. Juni machten sich vier Rennvelo-Fahrer auf in Richtung Westen. Von Freitag bis Sonntag sollte das für den Grossteil der kleinen Gruppe noch unbekannte Saanenland erkundet werden. Nach rund 2.5 Stunden Anfahrt mit dem Auto, Zimmerbezug im Hotel in Saanen sowie einem feinen Zmittag ging es auf die erste Ausfahrt. Talabwärts über Rougemont und Château-d’Oex führte die Route in Richtung Gruyère. Von dort ging es stetig ansteigend in Richtung Jaunpass. Im Dorf Jaun selbst zweigte die Route rechterhand auf eine kleine, verkehrsarme Strasse, welche zuerst moderat, später steil ansteigend auf den Mittelbergpass führte. Von dort führte eine rasante Abfahrt zurück nach Saanen. Nach einem wohlverdienten Bier und einem leckeren Znacht war der erste Tag absolviert.
 
Am Samstag ging es bei Kaiserwetter auf die Königsetappe. Durch Gstaad hindurch führte der Weg in Richtung Col du Pillon. Nach einer kurzen Abfahrt ging es bereits in den zweiten Pass des Tages, denn Col de la Croix. Die Fahrt auf der verkehrsarmen Strasse war trotz Anstrengung ein Genuss. Nach einer kurzen Mittagspause und einer spontanen Begegnung mit Fabian Cancellara (ER hat uns angesprochen) in Villars -sur-Ollon, ging es hinunter nach Aigle. Bei 30 Grad und mehr machte sich da schon die Müdigkeit und Erschöpfung das erste Mal bemerkbar. Dabei stand der Hauptaufstieg des Tages noch bevor.. nach einem ersten flacheren Kilometer wurde es in den Rebbergen oberhalb von Aigle sofort steil. Sehr steil. Glücklicherweise verläuft die Strasse ziemlich bald mehrheitlich durch den Wald. Nach einem ganz kurzen Abflachen im kleinen Dörfchen Corbeyrier wurde es nochmals richtig steil. Mit einer Neigung von mehr als 15% kamen auch die stärksten Fahrer resp. die besten Übersetzungen an Ihre (physikalischen) Grenzen. Nach der Durchquerung eines kleines Tunnels war das Schlimmste jedoch geschafft und wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht auf den Lac Leman belohnt. Erfolgte der Aufstieg noch auf kleinen Strässchen mit mehr oder weniger gutem Belag, war der weitere Weg entlang des Lac de l’Hongrin mit einer überbreiten Panzerpiste gepflastert. Genau 53 (nummerierte) Brücken später, erreichten wir die Strasse unterhalb des Col des Mosses. Nach einem verdienten Zvieri-Getränk in Château d’Oex (inkl. Fussball-Public-Viewing) ging es zurück nach Saanen für das obligate Feierabendbier und den Znacht.
 
Am Sonntag ging es nochmals talwärts bis Château-d’Oex um dann den Col des Mosses von der Nordseite zu attackieren. Nach dem obligaten Foto auf der Passhöhe ging es – einem Alpaufzug (und Kuhfladen-verschmierten) Strasse ausweichend – in die rasante Abfahrt in Richtung Les Diablerets. Mit dem Aufstieg auf den Col du Pillon (diesmals von der Westseite) war das letzte Hindernis des Wochenendes geschafft. Mit einer gemütlichen Abfahrt ging es zurück nach Gstaad und von dort schnurstracks in die Badi von Saanen.Drei strenge aber wunderschöne und von perfektem Wetter geprägte Tage fanden so ihren standesgemässen Abschluss.
 

Vereins-Schlusstour 2018 des Veloclub Baar-Zug

 Am Samstag, 29. September 2018, trafen sich auf dem Baarer Rathausplatz morgens um 10.00 Uhr über 30 Aktivmitglieder des Veloclub Baar-Zug zur traditionellen Vereins-Schlusstour 2018. Es herrschten trockene Wetterbedingungen und die Temperaturen waren typisch herbstlich sowie ziemlich frisch bei ca. 14 Grad. Nach der herzlichen Begrüssung und Information durch unseren Vereinspräsidenten Ivo Hunn begaben sich die Vereinsmitglieder in drei separaten Gruppen auf ihre Abschlussrunden 2018. Unsere Kids und Jugendliche machten sich via Allenwinden auf Richtung Zugerberg. Oben angelangt gab es für unsere jüngsten Mitglieder eine kurze und verdiente Verschnaufpause. Hinunter nach Zug nahm man dann die Strecke des Zugerbergtrails, wo die Jugendlichen ihr technisches Fahrgeschick und ebenso auch noch etwas Mut beweisen konnten. Die Mountainbikegruppe der Erwachsenen fuhr auf Naturwegen als erstes nach Menzingen hoch. Als nächstes standen dann die beiden schönen Aufstiege auf den Gottschalkenberg und auf den Gubel auf dem Tourenplan. Der zumeist abwärts verlaufende Rückweg wurde dann der lauschigen Lorze entlang absolviert. Und auch die Gruppe der Rennvelofahrer nahm eine wunderschöne Strecke mit einigen Höhenmetern und ihre Räder: Zugerberg, Ramenegg und der Aegeri-Panoramaweg standen auf ihrem anspruchsvollen und schweisstreibenden Fahrprogramm, welches gespickt war mit vielen herrlichen Ausblicken. Nachdem alle Mitglieder wiederum gesund, sturz- und unfallfrei zurück waren, sass man beim lockeren Ausklang im Restaurant Brandenberg in Zug bei etwas Speis und Trank noch gemütlich zusammen. Nun steht uns eine wohlverdiente Winterpause bevor, doch freuen wir uns bereits heute schon auf die neue und aktive Rad- und Velosaison 2019!
Impressionen