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Rennberichte Nicola Rohrbach

 
Saisonrückblick 2018
 
Mit einer sehr guten und konstanten Radquer-Saison 2017/18 mit einigen Top 3-Platzierungen an der EKZ-Crosstour war ich für die Schweizer Meisterschaften im Januar 2018 sehr zuversichtlich. Leider wurde ich gleich zu Beginn des Jahres krank und die Schweizer Meisterschaften im Radquer liefen für mich schlecht.

Nach einwöchiger Pause reiste ich nach Südafrika, um mich mit meinem Partner bestmöglich für das Cape Epic 2018 vorzubereiten. Wir absolvierten über 100 Trainingsstunden während den drei Wochen Aufenthalt.

Nach einer kurzen Pause zurück in der Schweiz hiess es erneut Koffer packen. Anfang März ging es zurück nach Kapstadt. Es standen der Cross Country-Weltcupauftakt in Stellenbosch und das Cape Epic auf dem Rennprogramm. Am Weltcup gelang mir ein solider Einstieg und ich war mit meinem 25. Rang sehr zufrieden und zuversichtlich.

Endlich ging das Cape Epic los! Die Vorfreude war riesig und nach den Rängen zwei und drei in den beiden Jahren zuvor das Ziel und die Vision klar: Mein Partner Daniel und ich wollten den Gesamtsieg 2018! Wir sind ausgezeichnet gestartet und konnten den Prolog gewinnen. Somit starteten wir im Leadertrikot zur ersten Etappe. Die nächsten beiden Etappen verliefen ganz okay. Wir mussten zwar das Leadertrikot abgeben, aber waren vom Zeitrückstand immer noch sehr gut im Plan. Die dritte Königsetappe konnten wir dann gewinnen. Genau auf dieser Etappe hat es mir einen Nerv im Rücken eingeklemmt. Zwei Stunden nach der Rennetappe konnte ich mich kaum mehr bewegen und mein ganzer Rücken war extrem verspannt und entzündete sich. Auf den folgenden Etappen litt ich extrem unter den Rückenschmerzen und wir verloren kontinuierlich Zeit. Nach sieben Renntagen konnten wir uns auf dem 5. Rang behaupten. Es war nicht der Er­folg den wir uns erhofft hatten, jedoch war der Sieg am Prolog und ein Tag im Leadertrikot ein Highlight wie wir es uns nie vorgestellt hatten.

Nach einer wöchigen Pause zu Hause reiste ich in die USA. Es standen ein paar Termine mit meinem amerikanischen Rad-Sponsor auf dem Programm. Während dem fünfwöchigen Aufenthalt fuhr ich einige Rennen. Am legendären Sea Otter Classic in Monterey gewann ich das Short Track Race, im Cross Country-Rennen gelang mir ein guter 3. Rang.

Ende Mai ging es in Europa mit dem Cross Country-Weltcup weiter, in Albstadt (D) und Nove Mesto (CZ) folgte ein Doppelweekend. Aus der zweiten Startreihe erzielte ich in Albstadt mit dem 10. Rang mein bestes Weltcup-Resultat in meiner Karriere. Im tschechischen Nove Mesto lief es mir im ersten Renndrittel noch besser. Zwischenzeitlich auf Rang 6 machte mir das Atmen Mühe. Es war sehr staubig und meine Bronchien fingen an zu streiken. Mit dem 25. Rang war ich dennoch happy. Im Val die Sole (I) gelang mir ein sehr guter 15. Rang und ich qualifizierte mich für die European Games in Glasgow. Bis zur Rennhälfte kämpfte ich in der Führungsgruppe um einen Spitzenplatz, litt aber zunehmend unter Beinkrämpfen und erreichte am Schluss Platz 12. Ich war enttäuscht, da ich mich nicht direkt für die Heim-WM in der Lenzerheide qualifizieren konnte. Am nächsten Weltcup in Kanada eine Woche später konnte ich erneut ein Top 25 Resultat herausfahren.

In meiner Karriere war ich noch nie so konstant über eine Weltcup-Saison gekommen und der 10. Rang in Albstadt war ein grosses Highlight!

Des einen Leid, des anderen Freud! An der Heim-WM in der Lenzerheide war ich als Ersatzfahrer gemeldet. Am Mitt­wochabend, drei Tage vor dem Rennen, bekam ich einen Anruf, dass sich ein Fahrer verletzte und ich für ihn einsprin­gen muss. Leider traf es ein guter Freund von mir und so erhielt ich die Starterlaubnis, doch noch an der Heim-WM teilzunehmen. Das Rennen verlief nicht wirklich gut. Ich konnte mich nicht auf dieses grosse Rennen vorbereiten und am Schluss war es eigentlich nur ein Highlight dass ich dabei sein durfte. Die Stimmung war enorm und beste Werbung für unseren Mountainbikesport.

Nach einer wohlverdienten Pause im Oktober bin ich seit November wieder im alltäglichen Training. Kurz vor meinem Wiedereinstieg in einige Radquer-Rennen brach ich mir vor zehn Tagen bei einem Sturz das Schlüsselbein. Der Bruch wurde mit einer Platte verschraubt und ich kann jetzt schon wieder trainieren. Es wird sich zeigen, ob ich doch noch am 13. Januar 2019 die Radquer Schweizer Meisterschaften fahren kann. Ansonsten fokussiere ich mich auf das weitere Training für das Cape Epic im März 2019.

Ich werde mit Sicherheit noch 2019 und 2020 als professioneller Biker weiter Rennen fahren. Meine Ziele bleiben der Gesamtsieg am Cape Epic und mich im Weltcup weiter zu verbessern. Wer weiss, vielleicht kann ich sogar um einen Olympia-Startplatz im 2020 mitfahren. 

Saisonrückblick 2017 

Im Januar erreichte ich zum zweiten mal in folge den dritten Rang an den Radquerschweizermeisterschaften. Dieses mal sehr konnte ich bis zur Zielgerade um den Titel mitfahren. Die letzten 400m gelangen mir nicht wunschgemäss und somit musste ich mit dem 3. Rang zufrieden sein. Mit dem Schweizer Kader reiste ich dan zur Radquer WM am letzten Januar 2017 Wochenende. Bei extremen Bedingungen erreichte ich dort den sehr guten 15 Rang.
 
kurze Tage nach den Radquer Weltmeisterschaften reiste ich erneut nach Südafrika um mich in Bestform für das Cape Epic 2017 zu bringen. Ich konnte die Zeit sehr gut trainieren und betritt während dem Aufenthalt zwei sehr erfolgreiche Rennen. Für kurze 9 Tage nach Hause ging es wieder zurück nach Kapstadt. Mit dem Cape Epic Team noch die letzten Trainings absolviert ging am 19. März das Etappenrennen los.
Wir waren wieder sehr Erfolgreich und belegten das härteste Mountainbike Rennen nach 7 Renntage auf dem 3. Schlussrang.
Nach der langen Winter (Radquersaison) und dem Cape Epic genoss ich einige Urlaubstage in Südafrika.
 
Ende April startete ich mit meinem Training wieder und mein Ziel waren die Marathon Weltmeisterschaften in Singen (25.06.2017)
Als Vorbereitung bestritt ein paar Rennen. Unteranderem zwei UCI Marathon Wolrd Serie Rennen die ich auf dem 2 und 6 Rang beendete. Die Marathon Wm in Singen verliefen sehr gut. Auf dem extrem schnellen Kurs mit 95km erreichte ich den sehr guten 6. Rang. Krämpfe in den Beinen machten mir zwar einen strich durch die Rechnung um um den Sieg mit zu fahren jedoch gehört auch das zum Rennsport. Trotzdem war der 6. Rang extrem gut.
 
Im July und August machte ich nochmals eine kleine Pause und trainierte mit dem Ausblick auf die Radquer Saison 2017/18. Ich bestritt bis September noch ein paar Mountainbike Rennen. Mein „Heimrennen“ wo mein Hauptsponsor herkommt und er den Event selbst organisiert war es mir wichtig ein tolles Rennen zu fahre. Es gelang mir rund um Schurter, Flückiger und Ausländer einen sehr guten 4 Rang Heimzufahren.

Ich bin mit dem zweiten Rang an der EKZ Crosstour in Baden sehr gut in die Radquer Saison 2017/18 gestartet. Die letzten Wochen zeigte ich sehr konstante Leistungen und war bei den letzten Rennen immer auf dem Podest. Aktuell kämpfe ich noch auf dem 2. Zwischenrang um die EKZ Crosstour wo noch zwei Rennen bevorstehen.
Zuletzt gewann ich das Red Bull Velodux. Von Red Bull ein extrem Raquerrennen.
 
Im Oktober wechselte ich nochmals kurz mein Velo und bestritt wie die letzten Jahre das grösste Europäische Velo Event beim Roc d Azur in Frejus (Frankreich). Mir gelang endlich mit einem Sieg im Prestigegerechten Rennen Roc d Azur der grösste Erfolg in meiner Mountainbike Karriere!

Einzelberichte 2017

6. Rang an der Marathon-WM in Singen

Am vergangenem Sonntag fand im deutschen Singen die Marathon Weltmeisterschaften statt. Der Kurs mit 95km, 2400hm mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 28km/h enorm schnell.  
Für Rohrbach war diese WM ein Ziel der Saison 2017. Nach dem erneuten super Erfolg am Cape Epic hatte er wieder mit den Allergieproblemen zu kämpfen. Mit seinem Betreuer Team hat er aber einen besseren Weg gefunden, die Probleme in den Griff zu kriegen. Die Tage vor der WM waren es über 30 Grad. Rohrbach war dafür gerüstet und für Strapazen bereit. Er organisierte extra noch die Cool Down Flüssigkeit die, die Körpertemperatur möglichst tief haltet. Vielen Dank an die Firma Cool Down für die top Unterstützung!
 
Kurz vor dem Rennen gab es einen kurzen Regenfall und die Temperaturen waren nicht mehr ganz so brutal. Die erste Runde von 48km war dan extrem hektisch. Rohrbach sorgte immer wieder an der Spitze für ein hohes Tempo um sich den vielen Positionskämpfen fern zu halten. Leider passierte Ihm ein Mischgeschick und fuhr auf dem einzigen Singletrail den hang hinunter.
 "Ich führte die 40 Köpfige Spitzengruppe in den Trail rein und mir rutschte das Vorderrad leicht weg. Ich kam nicht mehr auf den Trail da die Fahrer so eng beisammen waren. Ich musste einfach irgendwie auf den Strecke zurück und im Feld weiterfahren"
 Rohrbach schaffte es doch er war aber etwa an 30 Position und musste bis Start/ Ziel enorm viel investieren da vorne sich eine 12er Gruppe absetzten konnte. Rohrbach und ein paar andere Fahrer schafften es zurück in die Spitzengruppe und es ging auf die zweite 48km Runde. Zu Beginn der zweiten Runde waren es noch etwa 16 Fahrer. Beim Anstieg zum Bergpreis dan noch 9 und kurze Zeit später war es eine kleinere Welle die die Gruppe nochmals sprengte. Rohrbach plagten schon bei 55km Krämpfe und musste diese Probleme irgendwie versuchen zu kompensieren.
 "Genau bei der Entscheidung als eine 4er Gruppe weg kam konnte ich nur noch sitzend ein Grundtempo fahren. Ich blieb an 6 Position alleine auf Schlagdistanz und hatte zum Tschechen Kulhavy und Holländer Becking 10-15 Sekunden Rückstand."
 Ganz nach vorne war der Rückstand etwa 1 Minute. Rohrbach schaffte es in den kommenden 6km die Lücke alleine zu Kulhavy und Becking zu schliessen. Zusammen ging es dan auf den letzte 18km flach bis wellig Richtung Ziel. Becking beteiligte sich nicht bei den nachführung da sein holländischer Kollege Van der Poel in der Spitzengruppe war. Ziemlich überraschen holten die drei um Rohrbach 2km vor dem Ziel Van der Poel noch ein.
 
Für Rohrbach war es mit den Krampfproblemen schwierig zu Sprinten. "Ich fuhr die letzten 500m alles von vorne. Es hatte einige Kurven und es war eng. Darum versuchte ich mich so von einem Sturz fern zu halten."  Van der Poel und Kulhavy überspurteten Rohrbach zum Schluss und somit war es der 6 Schlussrang. Auf der einen Seite war Rohrbach erst etwas enttäuscht. Die Probleme und mögliche Medaillen Chancen verpasst zu haben. Auf der anderen Seite war er mit Rang 6, den zwei Weltbesten Radsportler ins Ziel gekommen.

Erfolgreicher Saisonstart 2017 von Nicola Rohrbach

Am Sonntag, 22. Januar 2017, konnte Nicola Rohrbach vom Veloclub Baar-Zug das erste UCI-Mountainbike-Rennen auf Schnee - das Viertages-Etappenrennen "Snow Bike Festival" in Gstaad - in der Geschichte gewinnen. Dabei siegte er in zwei Etappen und hat das Gesamtklassement am Schluss gleich mit 2 Minuten und 40 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten gewonnen. Für Rohrbach war dieses Rennen auch als gute Vorbereitung für die Radquer-Weltmeisterschaften von Ende Januar 2017 in Luxemburg gedacht.
 
Genau eine Woche später startete Nicola Rohrbach dann am Sonntag, 29. Januar 2017, in Bieles (Luxemburg) voller Spannung zu seinen ersten Radquer-Weltmeisterschaften. Obwohl aus nicht optimaler Startposition losgefahren, erwischte Rohrbach einen soliden Start. In den ersten 20 Rängen mit sehr wenig Rückstand auf die ersten 10 Fahrer unterwegs, erlitt er in der dritten Runde einen Plattfuss am Vorderrad. Nach einer gefühlten Ewigkeit bis zur Wechselzone konnte er dann das Rennen wiederum fortsetzen. Schnell machte der Debütant einige Positionen gut. Aber leider nur eine Runde später erwischte er am Hinterrad einen weiteren Plattfuss, dieses mal jedoch zum Glück in der Nähe der Wechselzone. Nicola Rohrbach setzte das Rennen unverdrossen und voller Elan fort, was ihm wieder eine Zwischenklassierung in der Nähe der ersten 20 einbrachte. Kurze Zeit später fing der Akteur vom VC Baar-Zug abermals einen platten Reifen ein. Die letzten drei Runden konnte Nicola Rohrbach dann aber ohne weitere Defekte sein erstes Radquer-Weltmeisterschafts-Rennen mit einem eindrücklichen Finish auf dem erfreulichen 15. Rang beenden! Im Ziel war Rohrbach glücklich über dieses Resultat. Und nun freut er sich auf die Vorbereitung für die bevorstehende Mountainbike-Saison 2017. Anfangs Februar geht's ab nach Südafrika, um sich dort in Topform für das Cape Epic zu bringen. Auch das wird bestimmt wiederum sehr spannend werden, worauf sich der motivierte Rohrbach schon jetzt sehr freut!

Erfolgreicher Radquer-Renneinsatz von Nicola Rohrbach

Bei den Schweizer Radquer-Meisterschaften im zürcherischen Dielsdorf vom Sonntag, 08. Januar 2017, gelang Nicola Rohrbach vom VC Baar-Zug nach 2016 erneut ein tolles Rennen und er holte sich wie bereits im Vorjahr den dritten Rang! Die Bedingungen waren mit Minustemperaturen sowie Schnee und Matsch äusserst schwierig wie schon lange nicht mehr in der Geschichte der Schweizer Radquer-Meisterschaften. Mit seiner offensiven Fahrweise gelang es Rohrbach bis zur Ziellinie um den Titel mitzukämpfen. Leider plagten ihn jedoch bereits zwei Runden vor Schluss Krampferscheinungen durch die Kälte, weshalb es ihm nicht ganz zuoberst auf's Podest reichte.
Nicola Rohrbach wartet nun gespannt die Selektionen für die Radquer-Weltmeisterschaften, welche am 28./29. Januar 2017 in Bieles (Luxemburg) stattfinden werden, ab. Danach wird das Quer-Rennrad im Training und Wettkampf wieder mit dem Mountainbike getauscht, da Rohrbach vom 19. bis 26. März 2017 in Südafrika am Cape Epic, dem grössten Mountainbike-Etappenrennen der Welt, teilnehmen wird.

Saisonrückblick 2016 

Die Saison-Highlights im 2016 waren vor allem der zweite Gesamtrang am Cape Epic in Südafrika und die Medaille an der Radquer-Schweizer-Meisterschaft.
Im Januar 2016 beendete Nicola Rohrbach die Radquer-Wintersaison mit einem dritten Rang an den Schweizer-Meisterschaften in Dagmersellen. Über die Bronzemedaille war er eher überrascht, jedoch fühlte sich Rohrbach zu diesem Zeitpunkt sehr stark auf dem Velo. In den Wintermonaten von November bis Anfang Januar bestreitet er jeweils einige Radquer-Rennen, was eine gute Abwechslung zum Winter-Grundlagentraining ist.
Mitte Januar 2016 reiste Nicola Rohrbach für fast vier Wochen nach Südafrika, um sich dort bestmöglichst auf die Mountainbike-Saison vorzubereiten. Die vier Wochen verliefen super und Rohrbach kehrte daraufhin mit vielen Kilometern in den Beinen nach Hause zurück. Ende Februar 2016 eröffnete er seine MTB-Rennsaison wieder auf Zypern mit den Frühjahrsrennen. Das Mitglied des VC Baar-Zug konnte sich sehr gut in Szene setzen, jedoch hatte er einige technische Defekte zu beklagen. Die Beine und die damals aktuelle Form waren sehr gut. Noch in Zypern erhielt Rohrbach dann sehr überrascht einen Anruf einer Mannschaft. Das deutsche Team Centurion Vaude fragte ihn an, ob er Interesse habe sehr kurzfristig mit ihrer Unterstützung am Cape Epic teilzunehmen. Das Cape Epic ist ein 8-Tages-Mountainbike-Etappenrennen in Südafrika. Es wird im Zweier-Team gefahren, unter den Bikern ist es "die Tour de France auf dem Mountainbike". Nicola Rohrbach zögerte nicht lange und erteilte der Mannschaft seine Zusage.
Mit grosser Freude und wenig Erwartungen stand er dann bereits 10 Tage später mit seinem Team-Partner Matthias Pfrommer aus Deutschland in Südafrika am Start des Cape Epic. Die beiden feierten insgesamt fünf Podest-Platzierungen und siegten auf der 100. Etappe in der Geschichte des Cape Epic. Am Schluss feierten sie gar den zweiten Gesamtrang. Die Erwartungen wurden damit völlig übertroffen und die zwei Rennfahrer waren überglücklich. Dies war der grösste Erfolg in der Karriere Rohrbach's.
Im Mai 2016 feierte er dann beim Radsponsor in den USA drei sehr tolle Podest-Platzierungen und erreichte in einem Sprintfinish den zweiten Rang am legendären Sea Otter Classic Festival. Im Sommer plagten Rohrbach bedauerlicherweise wieder die Pollenallergie und er musste im Juni, Juli und August 2016 dadurch gezwungenermassen pausieren. Hohe Leistungen waren zu dieser Zeit unmöglich. Im September und Oktober 2016 lief es ihm wieder um einiges besser respektive erfreulicher, und er feierte bereits im Radquer wieder erste Erfolge. Am internationalen Radquer in Steinmaur belegte er den guten dritten Rang. Noch eine Woche vorher stand Nicola Rohrbach spontan am Radquer-Weltcup im belgischen Namur am Start. Sein erster Radquer-Weltcup in seiner Karriere. Es resultierte dabei der sehr erfreuliche 22. Schlussrang. 
Am 8. Januar 2017 fahre ich in Dielsdorf ZH erneut die Radquer-Schweizermeisterschaften. Ich freue mich auf das Rennen und versuche mein dritten Rang von 2016 zu toppen.

Radquer-Renneinsatz von Nicola Rohrbach

Nicola Rohrbach, Mitglied des VC Baar-Zug, bestritt am Sonntag, 18. Dezember 2016, sein erstes Radquer-Weltcuprennen seiner Karriere.
Er beendete sein erstes CX-Weltcuprennen seiner Karriere im belgischen Namur auf dem soliden 22. Schlussrang. Mit der ungünstigen Startposition 42 hatte Nicola Rohrbach in der ersten Runde Mühe Positionen gut zu machen. Zudem erlitt er in der ersten von neun Runden auch noch einen Plattfuss. Danach lief es jedoch optimal und er konnte Rang um Rang gutmachen. Mit seiner persönlichen Leistung und dem herausgefahrenen Resultat ist Nicola Rohrbach gemäss seiner Aussage "sehr zufrieden. Und sehr erfreulich war es zudem auch noch, das Weltcuprennen als zweitbester Schweizer zu beenden." Am Stefanstag, 26. Dezember 2016, geht es in der Schweiz mit dem traditionellen Radquer-Event im luzernischen Dagmersellen weiter.

Aufgabe an den Schweizermeisterschaften

Am vergangenem Sonntag fand in Echallens (VD), die MTB Cross Country Schweizermeisterschaften statt.

Rohrbach aktuelle Verfassung ist nicht gut. Dies zeigte bereits das Rennen beim Heimweltcup.

An der SM kam es dann noch schlimmer. Nach drei Runden musste der goldwurst-power/ Felt Athlet das Rennen frühzeitig beenden. 

„Nach der zweiten Runde war es wie mir jemand den Stecker gezogen hätte. Die folge war das ich keine Power mehr hatte und Konzentrationsschwierigkeiten“ meinte Rohrbach nach dem Rennen.

Nun muss Rohrbach eine Zwangspause einlegen. Er kann sich nur so richtig erholen. Danach wir er wieder einen Aufbau starten. Wan er das nächste Rennen fährt wird sich zeigen.

Schwierige Zeiten

Nach den Enttäuschungen am MTB-Weltcuprennen in Albstadt (D) und La Bresse (F) war Nicola Rohrbach für den Heimweltcup in der Lenzerheide zuversichtlich. 

Im Mai und Juni litt der Profibiker wie jedes Jahr an einer Pollenallergie und lösten bei ihm Atembeschwerden aus. Dieses Jahr verspürte Rohrbach die Allergie noch stärker und an anknüpfen an die vergangenen Leistungen war nicht zu denken. Das Training und die Wettkämpfe mussten dementsprechend angepasst werden.

Keine Qualifikation für die Weltmeisterschaften

Beim Weltcuprennen in La Bresse erlitt Rohrbach in der ersten Runde einen Sturz und musste das Rennen aufgeben. Die zugezogene Schulterprellung zwang ihn zu einer sechstägigen Trainingspause. „Die Zwangspause kam für mich gerade richtig. Die Pollenallergie behindert mich in den Trainings und in den Rennen so stark, dass ich meine Leistungen nicht mobilisieren kann. Ich hoffe diese Zeit geht möglichst rasch vorbei und es geht mir dann wieder besser,“ meint der goldwurst-power/Felt Athlet.

Rohrbach hatte durch seine gesundheitlichen Probleme und der Verletzung natürlich keine Chancen sich für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Dafür hätte er ein Top 20 Weltcupresultat gebraucht.

Heimweltcup in der Lenzerheide

Die letzten vier Wochen lief es für Rohrbach besser. Er trainierte wieder mit weniger Allergieproblemen und konnte beim C1 Rennen in Lostorf den 6. Rang und beim Regionalen Rennen in Hochdorf den Sieg heimfahren. Rohrbach reiste mit gutem Gefühl an den Heimweltcup ins bündnerische Lenzerheide.

Das gute Gefühl täuschte und Rohrbach war auf der Lenzerheide nicht konkurrenzfähig. Nach den ersten 2 Runden konnte er sich noch in den Top 35 behaupten. Die folgenden 6 Runden waren ein auf und ab und er belegte am Schluss den 56. Rang.

Sea Otter Classic - grosser Erfolg für Nicola Rohrbach in den USA

Die letzten drei Wochen verbrachte Nicola Rohrbach, lizenzierter Mountainbike-Rennfahrer des Veloclub Baar-Zug, in den USA und verzichtete auf das erste Weltcuprennen im australischen Cairns. "Ich habe mich für die drei UCI-Rennen in Kalifornien entschieden. Die Zusammenarbeit mit meinem amerikanischen Markensponsor Felt Bicycles bedeutet mir viel. Ich konnte gut trainieren und tolle Rennen fahren. Die 130 Punkte, welche ich hier in den USA für die Weltrangliste geholt habe, sind sehr wichtig für mich."
Nach dem harten und erfolgreichen Etappenrennen Cape Epic in Südafrika musste sich Rohrbach erstmals erholen. "Körperlich ging es mir schnell wieder gut. Mental dauerte es jedoch etwas länger. Die Emotionen waren immer noch gross und ich brauchte etwas Zeit, bis ich den Erfolg richtig verarbeiten konnte," so der in Edlibach wohnhafte Rennfahrer.
Das erste Rennen bestritt Nicola Rohrbach in Fontana (Kalifornien), welches er als Wettkampfcheck nutzte. Für den goldwurst-power/ FELT Athlet lief das Rennen sehr gut. Nach 1 Stunde und 38 Minuten erreichte Rohrbach, nur 10 Sekunden hinter dem siegreichen Kanadier Raphael Gagné, den zweiten Rang.
Die Wetterprognosen für das zweite Rennen in San Dimas (Bonelli Park) waren schlecht. Es regnete stark und die Strecke war sehr schwierig zu fahren. Nach einem Superstart übernahm Rohrbach mit dem späteren Sieger die Spitze. Rohrbach rutschte in der dritten Runde von der Strecke und das Mountainbike überschlug sich dabei so unglücklich, dass ein Teil vom Lenker abgebrochen wurde. "Es war sehr schwierig für mich das Rennen noch fortzusetzen. Irgendwie habe ich es aber noch geschafft den Lenker festzuhalten und die Vorderradbremse zu bedienen," meinte Rohrbach im Ziel. Er belegte doch noch den guten vierten Rang.
Die Sea Otter Classic ist die grösste Bikemesse in den USA. Auf einem Gelände mit einer Autorennstrecke findet das Festival mit den Mountainbikerennen statt. Zusammen mit seinem Markensponsor Felt Bicycles verbrachte Rohrbach die Zeit am Festival. Am Start dieses dritten Rennens von Rohrbach innert Kürze waren einige internationale Fahrer. Nach dem Startschuss bildete sich eine grössere Spitzengruppe. Nach Rennhälfte waren Rohrbach und drei weitere Biker an der Spitze. In den letzten drei Runden kämpfte Rohrbach mit den zwei Amerikanern Todd Wells und Stephen Ettinger um den Sieg. Auf der schnellen Strecke kam keiner entscheidend weg. Es kam somit zum Sprint, wo sich Rohrbach den zweiten Rang holte. "Das legendäre Cross Country Rennen an der Sea Otter Classic habe ich mir in meinem Rennkalender fett angestrichen. Es war ein spannendes Rennen und ich habe mich sehr gut gefühlt. Ich konnte im Sprint nicht richtig einschätzen, wann und wo die Ziellinie genau auftaucht und fuhr zu spät aus dem Windschatten, so verpasste ich den Sieg leider um 30 Zentimeter."

Cape Epic

Was die Tour de France für die Strassenradrennfahrer ist, ist für die Mountainbiker das Cape Epic in Südafrika. Auf sieben Tagesetappen und dem Prolog  gilt für die Teams, bestehend aus 2 Fahrer,  654 km und 15'000 Höhenmeter zu meistern.

Rohrbach startet sehr kurzfristig und mit einem grossen  Erfolg beim legendären Cape Epic Mountainbike Etappen-Rennen. 

Genauer gesagt erhielt der goldwurst-power/ FELT Athlet in Zypern 8 Tage vor dem Start einen Anruf vom Team  Centurion Vaude by Meerendal welches kurzfristig einen Gastfahrer suchte da dieses Team zwei verletzte Fahrer zu beklagen hat.

Rohrbach überlegte es sich nicht lange und entschied sich für die Anreise nach Südafrika.

Da sich Rohrbach in einem Trainingslager bereits im Januar in Südafrika aufhielt war der Temeperaturunterschied kein grosses Problem. „In Zypern waren auch Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad. Als ich am Freitag in Kapstadt gelandet bin waren die Temperaturen nicht extrem hoch. Nach zwei lockeren Trainings sind wir hervorragend den Prolog am Sonntag gefahren“.

Nicola Rohrbach fuhr zusammen mit dem deutschen Matthias Pfrommer als Partner im Centurion Team 2. Im Team 1 fuhren die beiden Österreicher Daniel Geismayr  und Herman Pernsteiner.

Rohrbachs und Pfrommers Aufgabe war es das Team 1 bestmöglichst zu unterstützen sowie bei einem technischen Defekt auszuhelfen.

Leider Stürzte Pernsteiner auf der ersten Etappe und verletzte sich an der Hand. „Wir mussten unsere Teamtaktik in der zweiten Etappe ändern. Am höchsten Punkt der Etappe erhielten Pfrommer und ich vom Teamchef freie Fahrt und gewannen nach einem packenden finish an der 100 Cape Epic Etappe. Wir waren völlig überrascht und  einfach nur noch glücklich". 

Auf den folgenden fünf Etappen stiegen Rohrbach und Pfrommer noch drei Mal auf das Podest und am Schluss holten sie sich Rang 2 in der Gesamtwertung.

Als Neuling am Cape Epic war Nicola Rohrbach ein Überflieger und mit seiner Leistung sehr zufrieden.

"Die Eindrücke am Rennen in Südafrika und schlussendlich der überraschende 2. Rang machen mich überglücklich."

Rohrbach holt eine Medaille an der Radquer-Schweizermeisterschaften

Zum Abschluss der Radquer-Saison holte der Mountainbiker, Nicola Rohrbach überraschend die Bronze Medaille an den Schweizermeisterschaften in Dagmersellen.

Die äusseren Bedingungen waren schwierig. Tage zuvor und am Renntag hat es viel geregnet und der Rundkurs über Wiesen mit Schlammpassagen war enorm glitschig  und für die Fahrer sehr kräfteraubend. 

Taktisches Rennen

Rohrbach konnte sich in den ersten Runden  in der Spitzengruppe behaupten.  In den Anstiegen zog sich das Feld auseinander aber auf der flachen Teerstrecke war das Tempo anfänglich nicht sehr hoch und distanzierte Fahrer konnten immer wieder an die Spitzengruppe aufschliessen.  In der 3. Runde waren es zwischenzeitlich wieder 8 Fahrer an der Spitze.

Der goldwurst-power/ FELT Athlet Nicola Rohrbach sorgte immer wieder für eine Tempoverschärfung und die Spitze schwand auf 5 Fahrer.

In den letzten vier Runden kämpften dann noch 4 Fahrer um die Medaillenplätze. Taramarcaz, und Forster an der Spitze und 10-20 Sekunden dahinter Flückiger und Rohrbach.

Letzte Runde mit dem Happy End

Es blieb bis zur letzten Runde spannend. Taramarcaz und Forster machten den Sieg unter sich aus. Rohrbach konzentrierte sich auf die Endphase um vielleicht doch noch den dritten Rang zu holen. 600 Meter vor dem Ziel setzte Rohrbach vor den Hürden zu einem mächtigen Antritt an. Flückiger konterte und beim Endspurt hatte Rohrbach das Glück auf seiner Seite und sicherte sich die Bronzemedaille als Dritter.

Saisonrückblick 2015

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und ich darf auf eine erfolgreiche Mountainbike-Saison mit mehreren Podestplatzierungen zurück blicken. 

Nach einigen Aufbaurennen im April bin ich Ende Mai mit dem ersten Weltcuprennen in Nove Mesto so richtig in die Saison gestartet. Der dort belegte 44. Schlussrang war zwar etwas ernüchternd, doch ich konnte mich bereits im drauffolgenden Rennen im deutschen Albstadt auf den 33. Weltcupplatz verbessern. Beim dritten Rennen auf der Lenzerheide konnte ich die Leistung leider nicht steigern und ich beendete das Rennen auf dem 38. Schlussrang. Meine Erwartungen im Weltcup bis auf Rang 20 vorzufahren habe ich damit bis Saisonhälfte klar verfehlt. Es wollte mir nicht gelingen die gute Form aus den Trainings und regionalen Rennen bis zu diesem Zeitpunkt entsprechend umzusetzen – möglicherweise hatte ich mich selbst zu stark unter Druck gesetzt.

Am  12. Juli ist dann der Knoten geplatzt und ich konnte das stark belegte UCI Rennen im schwarzwäldischen Titisee-Neustadt auf dem 2. Platz beenden. Diese Platzierung gab mir viel Selbstvertrauen für die Schweizermeisterschaft vom 19. August im  solothurnischen Langendorf. Auf einer schön präparierten Rennstrecke bin ich bis zur letzten Rennrunde hochmotiviert um den hervorragenden 3. Platz gefahren. Ein technischer Fehler auf der letzten Runde führte aber zu einem Sturz mit Verletzung und Schmerzen, die mir nicht ermöglichten das Rennen zu Ende zu fahren. So nahe an der Sensation blieb nur die Enttäuschung. 

Nach kurzer Pause hatte ich mich dann entschlossen die beiden Übersee Weltcuprennen im kanadischen Mount St. Anne und im US-amerikanischen Windham zu fahren. Zum Glück, denn der 27. Und 21. Schlussrang kam nach der verletzungsbedingten kurzen Pause eher unerwartet. Selbstverständlich freute ich mich riesig drüber und konnte damit neues Selbstvertrauen tanken.

Zurück in der Schweiz ging ich beim Finale des BMC Racing Cups an dem Bikefestival in Basel an den Start. Das Rennen gehörte zu dem Highlight des schweizerischen Cups und wurde von meinem Hauptsponsor Jenzer Fleisch und Feinkost (goldwurst-power) organisiert. Zuvor stark gefallener Regen machte die Strecke in Muttenz bei Basel zu einer regelrechten Schlammschlacht. Hochkonzentriert und hochmotiviert fuhr ich ein top Rennen bei dem ich überglücklich hinter Ralph Näf den 2. Schlussrang erreichte.

Beim darauffolgenden Weltcupfinale im italienischen Val di Sole konnte ich zum Abschluss der Weltcup-Saison 2015 auf der technisch anspruchsvollen Strecke von dem 53. Startplatz auf den 17. Schlussrang hervorfahren und mein gestecktes Ziel im Weltcup einen Top 20 Rang einzufahren doch noch realisieren.

Die Saison schloss ich dann noch mit einem Sieg der UCI Kategorie C1 im österreichischen Obertraun und mit einem 4. Schlussrang im top besetzten Rennen der UCI Kategorie Horse-Category im grenznahen Bad Säckingen ab und dies trotz Platzfuss!

Ich war mit der Saison 2015 sehr zufrieden und ich konnte ab der 2. Saisonhälfte mit den internationalen Topfahrern mithalten. 

Damit darf ich auf ein erfolgreiches Jahr als Profi Mountainbiker zurückblicken. 

Ich bedanke mich und wünsche allen geschäftlich und privat eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr!

Schon jetzt freue ich mich auf eine weitere Saison 2016. Einige interessante Projekte warten auf mich.

Vielen Dank und beste Grüsse,

Nicola Rohrbach

Reifendefekt stoppt Rohrbach

Am vergangenen Sonntag fand das HC (Horse Category) Rennen im deutschen Bad Säckingen statt. Rohrbach freute sich sehr auf dieses letzte grosse Rennen der Saison 2015 und war optimistisch, nach dem Sieg die Woche zuvor im österreichischen Obertraun, auch hier wieder ganz vorne mitzufahren. 

Top Starterfeld

Das Starterfeld war mit Spitzenfahren gut besetzt. So waren neben den WM Teilnehmern Manuel Fumic (WM Rang 4), Maxim Marotte (WM Rang 6) und FlorianVogel (WM Rang 8) fünf weitere WM Top 15 Fahrer in Bad Säckingenn dabei.

Rennverlauf

Aus der zweiten Startreihe heraus gelang dem goldwurst-power/ FELT Athlet Rohrbach ein super Start, so dass er direkt an die Spitze fuhr und das Feld ab der ersten Runde anführen konnte. „Mir was es wichtig einen guten Start hinzulegen um auf der der technischen Strecke meine Ideallinie zu  fahren.“Bald bildete sich eine vierer Gruppe mit Fontana (ITA), Fumic (GER), Vogel (SUI) und Rohrbach.Vogel und Rohrbach bestimmten in den ersten drei Runden das Tempo. Danach setzte sich der deutsche Fumic an die Spitze und sorgte für hohes Tempo. Rohrbach attackierte aus der vierten Position heraus als sich das Tempo kurzzeitig etwas verlangsamte. „Ich wollte voll durchziehen um die Gruppe zu sprengen“. Vogel musste abreissen lassen und so bildete sich eine Dreiergruppe angeführt von Rohrbach.

Fumic in Bedrängnis und Reifendefekt bei Rohrbach

Rohrbach drückte weiter auf das Tempo. Nun bekam Fumic Probleme mitzugehen, immer wieder bildeten sich kleine Lücken zu den Vordermännern Rohrbach und Fontana.400 Meter nach der Feed/ Tech Zone 1 merkte Rohrbach, dass er im Hinterrad Luft verliert. Ohne Luft im Reifen musste er sich rund 1.5 km bis in die zweite Feed/ Tech Zone kämpfen, um dort sein Hinterrad auszuwechseln. Dadurch verlor er viel Zeit und Positionen.Nach einem schnellen durchgeführten Reifenwechsel des Mechanikers gab Rohrbach nochmal alles. Es blieben Ihm noch zwei Runden um das bestmögliche Resultat ins Ziel zu bringen.„Ich fuhr einfach Vollgas weiter. Vielleicht etwas zu schnell, denn in der letzten Runde war ich richtig kaputt. Zum Glück hat es mir dann doch noch für den guten vierten Rang und damit für einen Platz auf dem Podium (Top 5) gereicht. „Ich war heute richtig stark und konnte auch mental an meine Grenzen gehen. Schade ist die Saison jetzt vorbei. Ich würde gerne noch weitere Rennen mit meiner aktuellen Form fahren“    

Rohrbach siegt in Österreich

Was für ein Erfolg! Der Goldwurst-Power/ FELT Athlet, Nicola Rohrbach, siegt in Obertraun am internationalen UCI C1 Rennen.

Nach dem Top20 Resultat am Weltcup Finale in Val di Sole und der Nichtselektion für die Weltmeisterschaften vom letzten Wochenende in Andorra hatte Rohrbach genügend Zeit, um sich auf die zwei letzten Cross Country Rennen der Saison vorzubereiten.

Der 4,1km lange Rundkurs wurde komplet in den Wald gebaut. Sehr viele Richtungsänderungen, kurze Anstiege sowie Abfahrten machte das Rennen sehr schwer. Die Organisatoren taten einen super Job!

Rohrbach setzte sich gleich nach dem Start an die Spitzenposition

Nach einer leicht veränderten Startrunde ging es schnell in einen schmalen Singletrail. Rohrbach fuhr an erster Position in die erste von sieben Runden. In der zweiten Runde attackierte der Italiener Braidot am längsten Anstieg. Rohrbach konterte und konnte einen kleinen Vorsprung von 15 Sekunden herausfahren. Der Belgier Bart de Vocht drückte von hinten mächtig auf das Tempo und schloss die Lücke zu Rohrbach in der vierten Runde.

Taktische Endphase

Die vorletzte Runde war taktisch. Rohrbach plagten leichte Krampferscheinungen. Der Belgier attackierte am längsten Anstieg. Doch Rohrbach kämpfte und fuhr im technischen Teil die 5 Sekunden zum Belgier wieder zu. “Ich merkte schnell, dass
Bart müde war und das Tempo nicht halten konnte. An einem kurzen Anstieg etwa 2km vor dem Ziel griff ich an. Im Ziel betrug mein Vorsprung etwa 15 Sekunden. Heute wollte ich den Sieg unbedingt. Super, dass es geklappt hat. Ich bin überglücklich!“

Nächster Wettkampf am Sonntag in Bad Säckingen

Mit viel Selbstvertrauen reist Rohrbach am kommenden Sonntag zum UCI HC (Horse Category) Rennen in Bad Säckingen (DE). Man darf gespannt sein. 

Rangliste

Rohrbach in den Top 20 bei Weltcup Finale August 2015

Beim letzten Weltcuprennen der Saison, erreichte der Edlibacher den 17. Rang in Val di Sole ITA. Dies ist auch gleich sein bestes Ergebnis in der Weltcupsaison 2015.

Die Top10 in Reichweite

Mit der Startnummer 43 startete Rohrbach ins Rennen. Er verbesserte sich schnell und konnte sich bereits in der ersten Runde in den Top20 festsetzen. In der vierten von sieben Runden konnte er sich nochmals verbessern. Bis Rang 6 waren es gerade mal 15 Sekunde Rückstand. Die letzten drei Runden waren sehr hart! Als Rohrbach auf die fünfte Runde ging, steckte er etwas in einer Kriese. Leichte Bauchkrämpfe machten es auch nicht einfacher. „ Die drei letzten Runden waren ein harter Kampf für mich. Ich habe mich wären dem Rennen immer wieder motivieren müssen. Die Beine waren einfach super. Ich bin sehr Glücklich konnte ich beim letzten Weltcuprennen der Saison noch einen drauf setzten. “

Rohrbach beendete die 2015 Weltcup Saison auf dem 23. Gesamtrang

In die Weltcup Saison startete Rohrbach mit dem 44. Rang im Tschechischen Nove Mesto. Danach folgte ein 38/ 33/ 27/ 21 und zuletzt der 17. Rang beim Final. Er verbesserte sich also von Rennen zu Rennen.

Nun folgen noch ein paar weitere Renneinsetze. Dabei ist sein Ziel, möglichst viele UCI Punkte für sein Weltranglistenkonto zu sammeln.

Rohrbach sensationeller zweiter beim Finale des BMC-Racing Cup August 2015

Beim BMC-Cup Finale am Bikefestival in Basel gelang Rohrbach endlich das lang erhoffte Resultat. Am Schluss war es eine knappe Angelegenheit. Ralph Näf konnte sich in der vorletzten Runde einen kleinen Vorsprung verschaffen und gewann das Rennen 28 Sekunden vor Rohrbach.

Durch den starken Regen in der Nacht war die Stecke sehr Schlammig.

Der Start misslang dem Power Athlet. Er konnte erst in der dritten von sechs Runden die Lücke zur Spitze schliessen.„Was für ein Tag. Ich konnte eine super Leistung abrufen. Zum Schluss hatte ich  Schaltprobleme und habe dadurch den Anschluss verloren. Ich bin jedoch sehr glücklich über den zweiten Rang.“Das Bikefestival Basel organisiert Rohrbach’s Hauptsponsor Goldwurst-Power. Umso erfreulicher ist es, dass im heute in der Heimat der Jenzer Fleisch und FeinkBeim BMC-Cup Finale am Bikefestival in Basel gelang Rohrbach endlich das lang erhoffte Resultat. Am Schluss war es eine knappe Angelegenheit. Ralph Näf konnte sich in der vorletzten Runde einen kleinen Vorsprung verschaffen und gewann das Rennen 28 Sekunden vor Rohrbach.

Durch den starken Regen in der Nacht war die Stecke sehr Schlammig.

Der Start misslang dem Power Athlet. Er konnte erst in der dritten von sechs Runden die Lücke zur Spitze schliessen.„Was für ein Tag. Ich konnte eine super Leistung abrufen. Zum Schluss hatte ich  Schaltprobleme und habe dadurch den Anschluss verloren. Ich bin jedoch sehr glücklich über den zweiten Rang.“Das Bikefestival Basel organisiert Rohrbach’s Hauptsponsor Goldwurst-Power. Umso erfreulicher ist es, dass im heute in der Heimat der Jenzer Fleisch und Feinkost ein super Rennen gelungen ist. 

Das nächste Rennen folgt bereits am Sonntag. Weltcupfinale in Val di Sole. Rohrbachs Ziel sind die Top15. 

Übersee Weltcuprennen August 2015

Nach den Schweizermeisterschaften trat Rohrbach die Reise zu den Weltcuprennen in Canada und USA an.Im Kanadischen Mount Sainte Anne wurde das vierte Weltcuprennen der laufenden Saison ausgetragen. Der Edlibacher startete gut ins Rennen und konnte sich bereits in der ersten Runde auf den 25. Rang nach vorne arbeiten. Ab der zweiten Runde plagten Ihn starke Rückenschmerzen.

Zum Schluss belegte der goldwurstpower/ Felt Athlet den 27. Rang.

Rohrbach meinte nach dem Rennen „Schade hatte ich Rückenprobleme. Ich war richtig blockiert und konnte dadurch nicht angreifen. Meine Beine waren nach dem Rennen überhaupt nicht müde. Durch die Rückenprobleme habe ich mein Ziel die Top20 nicht erreicht.

Steigerung mit dem 21. Rang in Windham 

Für Rohrbach gab es bereits eine Woche später in Windham NY die nächste Möglichkeit ein tolles Resultat ins Ziel zu bringen.Die äusseren Bedingungen waren heiss und sehr staubig. Die Startphase äusserst hektisch.„Ich konnte in den ersten 500 Meter nichts sehen durch den Staub. Leider stürzten unmittelbar vor mir zwei Fahrer. Ich musste eine Vollbremse machen und verlor meinen ganzen Speed.“ Rohrbach fuhr nach der 2 km Startrunde nur an 58. Position an Start und Ziel vorbei. Von da an lief es dem Edlibacher jedoch wie erhofft. Er konnte ein hohes Tempo anschlagen und fuhr sehr schnelle Rundenzeiten. Durch den Zeitverlust am Anfang endete für Ihn das sehr schnelle Rennen auf dem 21. Rang.    

Rangliste

Schweizermeisterschaften Langendorf Juli 2015 - Nicola Rohrbach

Der Mountainbiker Nicola Rohrbach fuhr bei den Schweizermeisterschaften ein hervorragendes Rennen bis eine Runde vor Schluss.

Nach einer sehr guten Vorbereitung für die SM war Rohrbach motiviert und überzeugt, ein für Ihn tolles Ergebnis zu erzielen.

Die Jahre zuvor konnte der goldwurst-power/ FELT Athlet auf dieser Strecke bereits Erfolge einfahren. Dies stimmte Ihn zuversichtlich da die Stecke Rohrbach liegt.

Sturz auf dem 4. Zwischenrang  eine Runde vor Schluss.

Die Startphase war hektisch und enorm schnell. Rohrbach konnte sich an die Spitzengruppe um Schurter, Vogel, Näf und co festsetzten.

In der  vierten von acht Runden musste Rohrbach die Medaillen Kandidaten ziehen lassen.  Es bildete sich schnell eine Verfolgergruppe von Rang 4-6.

„Ich fühlte mich sehr stark und konnte mir noch ein paar Reserven sparen. Zwei Runden vor Schluss habe ich mir einen „Plan“ ausgedacht wie ich in der Verfolgergruppe der vierte Rang  ins Ziel bringen kann. Leider kahm ich nicht auf die letzte Runde“

Kurz vor Start-/ Ziel als es auf die letzte runde gegangen wäre, Stürzte Rohrbach mit hohem Tempo und schleuderte über den Asphalt.

„Ich musste mich kurz sammeln und hatte die tiefe Wunde am Ellbogen bemerkt. Das Knie, der Oberschenkel schmerzte. Eine weiterfahrt war für mich nicht möglich.“

Top Leistung ohne Happy End

Rohrbach konnte zeigen, dass er mit den Weltklasse Schweizer- Biker mithalten konnte. Leider zählt am Schluss das Resultat auf dem Blatt Papier. z.B im Hinblick auf die Weltmeisterschafts Qualifikationen.

Weltcup Übersee

Am kommenden Montag tritt Rohrbach die Reise zu den nächsten beiden Weltcuprennen in Canada und USA an. Bis dahin muss er sich von seinen Blessuren schnellstmöglich erholen.

„Ich hoffe der Heilungsprozess geht schnell voran und ich verliere durch die „Zwangspause“ nicht viel an meiner tollen Form. An den nächsten beiden Weltcuprennen werde ich für ein top Ergebnis alles geben.“

Bundesliga Titisee- Neustadt Juli 2015 - Nicola Rohrbach

Nach dem Weltcuprennen von Lenzerheide wollte Rohrbach vor den Schweizermeisterschaften am 19. Juli 2015 noch ein Rennen fahren um den Rennspeed zu halten.

Er entschloss sich für das UCI C1 Rennen in Titisee- Neustadt.

Zweiter Rang hinter dem Weltranglisten- Vierten Florian Vogel

Ein toller Tag für den goldwurst-power/ FELT Athlet. Nach einer eher schlechten Startphase, kämpfte sich Rohrbach bis in die Verfolgergruppe. „Ich merkte schnell, dass ich der Stärkste in dieser Gruppe war. Zögerte nicht lang und konnte eine Lücke reissen.“

Rohrbach auf der Verfolgung von Vogel

„Zwei Runden vor Schluss habe ich noch mitgekriegt, dass der führende Vogel einen Platten Reifen zu beklagen hatte. Ich gab nochmal alles.“

Es reichte für Rohrbach nicht mehr die Spitze zu übernehmen. Glücklich kam er an zweiter Position ins Ziel.

Der Edlibacher kann nun mit viel Selbstvertrauen an die Schweizermeisterschaften von nächstem Sonntag fahren. 

Weltcup Lenzerheide Juli 2015 - Nicola Rohrbach

Beim Weltcuprennen vom 05. Juli 2015 blieb Rohrbach hinter seinen Erwartungen zurück.

Bei sehr heissen und staub trockenen Verhältnissen erkämpfte sich der goldwurst-power/ FELT Fahrer den 38. Schlussrang.

In der Startphase gab es noch einen Sturz im Feld. Rohrbach war in diesem Sturz verwickelt und verlor bereits zu Beginn einige Positionen und wertvolle Zeit. In den folgenden 8 Runden konnte er sich Positionen um Positionen erkämpfen.

Rohrbach ist mit Rang 38 nicht zufrieden!

„Ich hatte mich gut auf dieses Rennen vorbereitet und war erholt für ein super Resultat. Leider war der Sturz zu beginn, wo ich mein speed verlor und ich kurz abstehen musste. Das war auch der Grund warum ich erst an etwa 55 Position von der ersten Runde bei Start und Ziel aufgetaucht bin.

Danach konnte ich Positionen gut machen. Irgendwie hat mir heute der letzte Kick gefehlt.“

Anhang: Resultate & Bilder*
*Bilder dürfen ausschliesslich für Pressearbeit und nicht für kommerzielle Zwecke von Sponsoren oder Drittpersonen genutzt werden. Hochauflösende Bilder werden auf Anfrage zugestellt.

Sieg von Nicola Rohrbach beim UCI C2 Rennen von Lostorf Juni 2015

Am Sonntag startete der Mountainbiker, Nicola Rohrbach zum regionalen Rennen des Argoviacup.

Die Organisatoren von Lostorf meldeten das  Rennen bei der UCI. So werden für die Top10 der Elite Kategorien wichtige Weltranglistepunkte vergeben.

Sehr schwierige Wetterverhältnisse.

Viel Regen am Samstag sowie am Renntag selber, machte die Strecke extrem schmierig.

Der goldwurst-power/FELT Athlet kahm mit diesen schwierigen Verhältnisse am besten zurecht.

Rohrbach meint nach dem Rennen „Ich habe noch kurz vor dem Start entschieden die Reifen zu wechseln. Das war sicher der Schlüssel zum Erfolg von heute. Nach einer harten Trainingswoche hatte ich in der ersten Runde etwas mühe. Im technischen schwierigen Teil konnte ich zum richtigen Zeitpunkt die kleine Lücke zur Spitzengruppe schliessen. Danach fuhr ich mein Rhythmus bis ins Ziel“.

Zwei Minuten Vorsprung.

Total mit Schlamm versehen fuhr Rohrbach mit über zwei Minuten Vorsprung, als glücklicher Sieger über die Ziellinie.

„Dieser Sieg gibt mir Selbstvertrauen. 30 UCI Punkte kann ich für mein Konto brauchen. So starte ich ein paar Positionen weiter vorne beim Heim- Weltcup in zwei Wochen“

Leider noch keine Bilder...

Weltcup Albstadt Juni 2015 - Nicola Rohrbach

Am vergangenem Sonntag, startete Rohrbach in Albstadt zum zweiten Weltcuprennen der aktuellen Saison.

Nach dem 44. Rang beim Weltcupauftakt vor einer Woche, verbesserte er sich am Sonntag und wurde guter 33.

Ausgangslage war schwierig

Die Strecke in Albstadt zählt Rohrbach nicht zu den besten im Weltcup. Technisch wenig anspruchsvoll, Steile Anstiege und schmale Streckenführung.

Rohrbach meint „ Die Startphase war für mich nicht einfach. Ich konnte in der ersten Runde nur wenige Positionen gut machen. Es lief mir aber von Runde zu Runde besser. Etwa bei Rang 30 war leider Schluss. Mir fehlte die Kraft, um mich noch weitere Positionen  zu verbessern“.

Im Gesamtweltcup, nach den ersten zwei Weltcuprennen platziert sich der goldwurst-power/ FELT Fahrer auf dem 37 Gesamtrang.

Heimweltcup Anfang Juli

Am 04/ 05 Juli findet in der Lenzerheide das nächste Weltcuprennen statt. Für Rohrbach ist klar, er will sich dort unter den besten 20 behaupten.

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Riva Bike Festival Mai 2015 - Nicola Rohrbach

Das Riva Bike Festival präsentierte sich zum Saison Auftakt mit rund 150 Aussteller. Der Publikumsevent gibt die Möglichkeit neuestes Material  zu bestaunen sowie zu testen. Mit einem Stand und grossem Angebot von Testrädern und Neuheiten war auch Rohrbach’s Radsponsor Felt Bicycles vor Ort.

Während den drei Eventtagen hat neben vielen Sideevents, ein Marathon und ein Enduro Rennen stattgefunden, bei welchen Rohrbach teilgenommen hat.  Als Marathon Strecke wählte Rohrbach die Ronda Piccola. Die hat 44km und 1500hm.

Um 07:40 ging es los. Rohrbach fuhr vom Start weg auf Angriff und bestimmte von Anfang an gleich das Tempo. „Im ersten Anstieg riss ich gleich eine Lücke zu meinen Verfolgern. Bis zum höchsten Punkt konnte ich einen guten Rhythmus anschlagen. Die darauf folgende schnelle Abfahrt gelang mir gut. Mein Plan war es, das Rennen wie ein XCO Rennen zu fahren.“ meinte Rohrbach im Ziel.

Mit neuem Streckenrekord und ohne Probleme zu Sieg.

Nach 1:45.25 konnte sich Rohrbach als Sieger feiern lassen. Die Zeit war auch gleichzeitig neuer Streckenrekord der Ronda Piccola. „Das freute mich zusätzlich! Ich wollte hier unbedingt gewinnen. Es war mir wichtig für meine Sponsoren den Sieg zu holen.“ meinte Rohrbach zum Schluss.

Neue Erfahrungen in der Enduro Disziplin.

Am Sonntag bestritt Rohrbach dann noch das Enduro Rennen. Bei einem Enduro Rennen werden in verschiedenen Abschnitten die Zeit vom Downhill genommen. Das Gelände war mit seinem steinigem Untergrund sehr schwierig zu fahren. Das feuchte Wetter machte es extrem rutschig. Rohrbach ist das Rennen ohne grosses Risiko gefahren und platzierte sich am Ende auf dem 23 Rang von 77 Elite Fahrern. „Das war eine tolle, neue Erfahrung für mich. Es hat mir grossen Spass gemacht und ich freue mich bereits auf nächste, coole Endurorennen in dieser Saison.“

Ötztaler Mountainbike Festival April 2015 - Nicola Rohrbach

Nicola Rohrbach startete am vergangenem Sonntag beim Mountainbike Festival Haiming zu einem weiteren Mountainbike Cross Country Wettkampf.

Das Elite Herren Rennen ist als Horse Class Status, der zweit höchsten Rennkategorie, eingestuft. Das Sechzigmann Starterfeld war mit Fahrern aus 25 Nationen sehr international besetzt.

Für Rohrbach ist die Rennstrecke im österreichischem Haiming eine der besten im Rennzirkus. Genau richtig um sein Felt Edict (Vollgefedertes Bike) im Wettkampf ein zu setzen. Die Streckenführung beinhaltet sehr viele Singletrails mit enorm vielen Wurzeln. Das ergibt sehr, sehr viele Schläge und daher genau richtig um das Vollgefederte Bike einzusetzen.

Der  Edlibacher startete etwas verhalten ins Rennen.  Konnte sich aber von Runde zu Runde verbessern. Zwei Runden vor Schluss lag er an 10 Position.  „Ich hatte da einen kleinen Hänger und von hinten ist  eine Gruppe heran gerast. Leider musste ich diese ziehen lassen. In der letzten Runde lief es wieder besser und ich konnte bei geringen Zeitabständen den 14ter Schlussrang ins Ziel fahren.“ Kommentierte Rohrbach sein Rennen im Ziel.

Zufrieden mit der Leistung!

Die letzten zwei Wochen waren etwas schwierig für den Profi Biker vom goldwurst-power/ FELT Team. Auf Grund von Muskulären Problemen musste Rohrbach auf einige wichtige Trainings verzichten. „Mit meiner Leistung beim heutigen Rennen kann ich zufrieden sein. Klar habe ich mich Rangmässig weiter vorne gesehen. Die Leistungsdichte ist zurzeit enorm hoch. Bis zum Weltcup Auftakt bleibt mir noch etwas Zeit. Ich glaube da werde ich Top Fit am Start stehen! Meint Rohrbach“    

Andalusia Bike Februar 2015 - Nicola Rohrbach

Mit dem Andalusia-Bike-Race starteten Nicola Rohrbach in die neue Bike-Saison. Das Rennen war in 6 Etappen aufgeteilt und es galt, total 419 km und 13'593 Höhenmeter zu bezwingen. Die beiden Stöckli-Goldwurst Athleten platzierten sich im Gesamtklassement auf Platz 4.

 Das Andalusia-Bike-Race diente für Nicola Rohrbach und Mathias Flückiger als Saisonvorbereitung für die kommenden Cross-Country Saison. So waren die beiden Stöckli-Goldwurst Athleten mit ihrem sechsten Platz nach der ersten Etappe rundum zufrieden. Das die beiden Stöckli-Goldwurst Athleten auf jeden Fall grosse Chancen auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung haben, bewiesen sie bereits in der zweiten Etappe. In der ersten Abfahrt konnten Rohebach und Flückiger zur Spitze aufschliessen. «Heute waren die Beine schon viel besser. Leider brachte uns am Ende ein Missverständnis um den Etappensieg. Nun freuen wir uns aber umso mehr auf die folgenden Etappen», verrät Mathias Flückiger nach der Etappe. Auch am dritten Tag können sich Rohrbach und Flückiger auf Platz 3 etablieren. Bis kurz vor Ende dieser Etappe kämpfen sie um den Sieg an der Spitze, mussten dann jedoch zwei Teams ziehen lassen. Auch die anschliessende Abfahrt half den beiden technisch sehr starken Fahrern nicht, da diese zu wenig lang und schwierig war. Auf der vierten Etappe plagten die beiden Schweizer Probleme, welche sie um einige Plätze zurückwarf. Mit einer starken Aufholjagd versuchten sie erneut mit der Spitze mitzumischen und konnten einige Plätze aufholen. Schliesslich reichte es für den fünften Platz. Die beiden Athleten waren trotz des Zwischenfalls zufrieden: «Die Etappe war super. An diesem Rennen wird uns eigentlich jeden Tag eine tolle Strecke geboten. Leider konnten wir diese wegen unserer Probleme nicht zu unseren Gunsten nutzen. Denn abgesehen von den superstarken Iberern sind wir sonst auf Augenhöhe mit den Marathon-Spezialisten». Bei der vorletzten Etappe schafften es die beiden dann wieder zurück aufs Podest. «Das Niveau ist nach wie vor sehr hoch. In den technischen Abschnitten konnten wir unsere Fähigkeiten als komplette Biker sehr gut einsetzen. Nun geben wir alles, um mit einer Spitzenleistung auf der letzten Etappe auch in der Gesamtwertung einen Podestplatz zu erreichen», sagt Nicola Rohrbach. Nach der vorletzten Etappe lagen die beiden Schweizer im Gesamtklassement auf Rang vier, nur eine Minute hinter Rang drei. Beim Etappenfinale lieferten sich die Leader einen wahren Krimi um die Podestplätze des Gesamtklassements. Rohrbach und Flückiger hatten technische Probleme und verloren einige Plätze. Sie gelangten als 14. ins Ziel, was ihnen im Gesamtklassement Platz 4 einbrachte.
Gewonnen wurde das Andalusia-Bike-Race vom Topeak-Ergon-Racing-Team um den Österreicher Lakata Alban und den Tschechen Kristian Hynekk. Auf dem zweiten Platz landeten die beiden Portugiesen David Serralheiro und Tiago Oliveira. Dritte wurde das Extremadura-MTB-Team mit Pedro Romero und Luis Leao Pinto.
Impressionen